Welche Vitalpilze helfen gegen Erschöpfung und Müdigkeit?

Vitalpilze spielen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle bei der Erhaltung und Pflege der Gesundheit. Es gibt viele Krankheitsbilder, bei denen die Pilze neben chinesischen Kräutern und der Akupunktur auch heute noch eingesetzt werden. Das Wissen um diese Heilmittel aus der Natur hat sich auch nach Europa verbreitet. Bei uns werden diese Pilze oft in Form von Nahrungsergänzungsmitteln genutzt. Eine wichtige Rolle spielt bei der Anwendung der Vitalpilze die Art Cordyceps. Nahrungsergänzungsmittel, die Cordyceps enthalten, dienen als körperliche, geistige und sexuelle Stärkungsmittel.

Altes Wissen aus der chinesischen Heilkunde

Die ersten schriftlichen Erwähnungen des Vitalpilzes Cordyceps finden sich in tibetischen Quellen aus dem 11. Jahrhundert. Doch sicher war die stärkende Wirkung auch schon früher in Asien bekannt. Die Pilze, die in der chinesischen Medizin als Heilmittel verwendet werden, sind häufig auch alltägliche Nahrungsmittel. Doch Cordyceps ist zu selten und deshalb zu kostbar, um ihn auf die Speisekarte zu setzen. Er wurde und wird auch heute nur geerntet, um ihn als Medizin zu verwenden.

Der komplette botanische Name für diesen Vitalpilz lautet "Cordyceps sinensis". Er wird auch als Raupenpilz oder Raupenkeulenpilz bezeichnet. In der TCM wird er vor allem als Mittel verordnet, welches Lebensenergie spendet und das Immunsystem stärkt. Ihm wird zugeschrieben, dass er den Prozess des Alterns verlangsamen, die sexuelle Leistungsfähigkeit erhöhen und die Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten unterstützen kann. Neben dem Effekt der allgemeinen Stärkung der Lebenskraft wird Cordyceps in der chinesischen Medizin auch bei Organleiden eingesetzt. Vor allem Erkrankungen der Lunge, der Leber und der Nieren werden mit dem Heilpilz Cordyceps behandelt.

Der Lebensraum von Cordyceps

Die Bezeichnung "Raupenpilz" erhielt der Vitalpilz Cordyceps, weil er eine Raupenart, die Fledermausmotte, befällt und als Nahrungsgrundlage benutzt. Viele Vitalpilze wachsen an Bäumen und Sträuchern oder auf anderen pflanzlichen Nährsubstraten. Cordyceps sinensis hat eine besondere Strategie gewählt: Er überwintert in einer Höhe von drei- bis fünftausend Metern in Tibet in kleinen Höhlen unter der Erde und in feuchten Wiesen und siedelt sich als Parasit auf der dort lebenden Raupenart Hepialus armoricans, der Fledermausmotte, an. Das Tier stirbt durch den Pilzbefall ab und dient als Nahrungsquelle. Im Frühjahr bildet das unterirdische Pilzmyzel bis zu 15 Zentimeter lange Fruchtkörper aus. Die Pilze durchbrechen die Erdoberfläche und entwickeln Sporen, die durch den Wind verteilt werden und für eine Ausbreitung der Pilzart sorgen. Findet die Pilzspore wieder eine Raupe, auf der sie sich niederlassen kann, beginnt der Kreislauf von Neuem.

Wegen der ungewöhnlichen Nahrungsbasis, die Cordyceps als Lebensraum benötigt, ist der Vitalpilz in der Natur sehr selten. Aus reiner Wildsammlung wurde Cordyceps sinensis teurer als Trüffel gehandelt. Da die Nachfrage aus der ganzen Welt nach diesem bewährten Stärkungsmittel stetig ansteigt, wurde intensiv geforscht, wie die Ernte des Vitalpilzes erhöht werden könnte. Mittlerweile ist es gelungen, die Pilzart inzwischen gezielt auf Nährlösungen zu züchten. Dennoch ist das natürliche Stärkungsmittel immer noch sehr rar und deshalb teuer. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe der Zuchtpilze – dabei vor allem der Gehalt des Hauptwirkstoffs Cordycepin – denen entsprechen, die in den Vitalpilzen enthalten sind, die in ihrem natürlichen Lebensraum geerntet wurden. Mittlerweile zählt die Wildform des Vitalpilzes zu den gefährdeten Arten und sollte nicht mehr in den Handel kommen.

Verwendung von Cordyceps in der westlichen Welt

Der Vitalpilz hat in der chinesischen Medizin eine wichtige Bedeutung als allgemeines Stärkungsmittel und zur gezielten Aktivierung der Organfunktionen beim Menschen. Über die Erfolge der Anwendung von Cordyceps gibt es zahlreiche Berichte über Patienten, die in medizinischen Datenbanken veröffentlicht wurden. Selbst bei von Nierenversagen betroffenen Patienten konnten in Langzeitstudien signifikante Verbesserungen der Nierenfunktion beobachtet werden.

Als Aphrodisiakum wird der Vitalpilz Cordyceps in ganz Asien geschätzt. Neben dem Cordycepin enthält der Pilzkörper weitere essenzielle Aminosäuren, Mineralstoffe, Steroide, Glykoproteine und Polysaccharide. Das Wirkstoffgemisch wird durch einen hohen Anteil an Spurenelementen und Vitaminen ergänzt. Diese Mischung sorgt für eine Aktivierung und Stärkung des gesamten Organismus und kann helfen, in der Rekonvaleszenz und in Zeiten von Stress und erhöhten Anforderungen für mehr Lebenskraft und Vitalität zu sorgen. Daneben hat der Cordyceps sinensis auch die Eigenschaft, speziell die sexuelle Aktivität zu stimulieren. Das Wirkstoffgemisch regt die Durchblutung der Genitalien an und erhöht die Ausschüttung der Geschlechtshormone beim Menschen. Dem Vitalpilz werden ähnliche oder sogar noch stärkere Wirkungen auf die Libido und das sexuelle Vermögen nachgesagt, als es die blaue Pille Viagra leisten kann. Neben der Anregung der Geschlechtshormone beim Mann hat Cordyceps auch anregende Effekte auf den weiblichen Geschlechtstrieb. Der Heilpilz stärkt allgemein den Organismus und das Immunsystem. Er kann jedoch auch gezielt zur Anregung der Libido und bei Impotenz genutzt werden.

Interessant ist auch der Einsatz des Vitalpilzes bei Sportlern. Das pflanzliche Stärkungsmittel erhöht den Energiestoffwechsel und damit die Leistungsfähigkeit. Bei Olympischen Spielen wurde bekannt, dass chinesische Teilnehmer sich in Vorbereitung auf die Wettbewerbe des Naturmittels bedienten.

Ohne unter Dopingverdacht als Profisportler zu kommen, kann jedoch jeder, der sich regelmäßig körperlich betätigt, mit einem Nahrungsergänzungsmittel, welches Cordyceps enthält, für eine bessere Regeneration des Muskelgewebes und eine Erhöhung der Kraft und Ausdauer etwas tun. Der Vitalpilz wird als konzentriertes Pilzpulver in Kapselform eingenommen.

Doch auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen kann der Vitalpilz Linderung bringen. Neben den Geschlechtshormonen wird auch die Ausschüttung der in der Nebennierenrinde produzierten Hormone angeregt. Die Folge: Es gibt eine geringere Anfälligkeit für Stress, und die Stimmung hellt sich auf. Daher wird Cordyceps sinensis aus langjähriger Erfahrung eine positive Wirkung bei depressiven Stimmungslagen zugesprochen.

Neben der Stärkung von Lunge, Niere und Leber hat Cordyceps eine starke Wirkung auf das Herz und unser Blut. In Studien wurde ein blutdrucksenkender und damit für das Herz entlastender Effekt festgestellt. Außerdem hemmt Cordyceps das Zusammenkleben der Blutplättchen und anderer Blutbestandteile. Der Vitalpilz erhöht damit die Fließfähigkeit des Blutes und verbessert die Versorgung des Herzens, des Gehirns und jeder Körperzelle mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen. Aus diesen Zusammenhängen ist die Wirkung als Stärkungsmittel zu erklären.

Doch selbst bei schweren chronischen Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Krebs konnte in Studien bereits die nebenwirkungsfreie Unterstützung des Organismus und damit eine Erhöhung der Lebensqualität durch die Einnahme von Cordyceps beobachtet werden. Vor allem bei Chemo- und Strahlentherapien wurden die zahlreichen schweren Nebenwirkungen durch das Stärkungsmittel abgemildert.

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